Wertvolles zum Wiederverwerten

Schnippeln, häckseln, schneiden, reissen, zerkleinern und wieder zusammenfügen!

Donnerstag, Februar 23, 2006

Grinsekatzen

"Junge Frau, lächeln Sie doch mal, da kriegt man ja regelrecht Angst!"


Nicht zum ersten, zweiten, elften, siebenhundertvierundachtzigsten, sondern zum allerletzten Mal:
Falls es einen Gott gibt, scheint er mich- entweder wohlwissend und beschützend, oder einfach
aus purere Gleichgültigkeit- anatomisch mit besonders inaktiven Grinsemuskeln abgespeist zu haben. Entspannte Gesichtszüge müssen bei mir nicht unbedingt als "sauer/wütend/arrogant" abgetan werden. Naja, letzteres vielleicht ein wenig.
Es gibt eben Menschen, die nicht als dauerdämlichguckende Grinsekatzen durch die Welt hüpfen, sondern ihre Energie für sinnvollere Dinge aufsparen. Und deren Mundwinkel dann auch mal waage- bis senkrecht stehen können.
Also spart Euch Eure blöden Kommentare zu meinem Gesichtsausdruck. Es kann Euch ja nicht jede/r gefallen.
Aber schön, dass es Euch beschäftigt.

Dienstag, Februar 21, 2006

Heute in der Bücherei

(Kostenbeitrag 2,00 EUR)
(Katilim 1,50 EUR)

Montag, Februar 20, 2006

Praktikum Teil II

Diese und nächste Woche noch- am Hubertus-Schwartz-Berufskolleg in Soest.
Übrigens so schön da, dass diese Schule an der UniDo nach meinem letzten Praktikumsbericht aus dem Programm genommen wurde(das Angebot, die Schule zu wechselnd, habe ich dankend abgelehnt. Anfangen und zuende machen, woh?)
Ich bin tapfer. Ich halte das durch. Und nächste Woche hab ich Montag und Dienstag auch frei. D. h. , insgesamt nur 8 Tage Praktikum. Also 1/8 jetzt weg wenn mans so nimmt.
Und danach bin ich ja auch schon im Urlaub.


Da sag mal noch einer, ich wäre Pessimist.

Samstag, Februar 18, 2006

AAA: Aus aktuellem Anlass

... werde ich hier auf einen absoluten Sprungsteg zwischen Naturwunder- und katastrophe im rauhromantischen Ruhrgebiet verweisen: den in der Größe(und hoffentlich nicht aufgrund des Fischmenüs in der Mensa) mutierten Erdwühlern des Dortmunder Uni-Campus:

Von weitem:

Spinatinfusionen?

Turmbau zur Babel?

Verräterische Untergrundorganisation?

Blicken lassen hat Jabba the Hutt a.k.a. "The Maulwurf" sich an diesem Tag nicht.

Bin ich eigentlich auch froh drum.


Donnerstag, Februar 16, 2006

[Zwei, drei und auch] vier

Also dann jetzt auch bei mir und hier. Und so. Woh?


Vier Jobs, die ich gemacht habe:

  • Freie Mitarbeiterin einer Lokalzeitung
  • Telefonische Ansprechpartnerin bei Atelco
  • Akkordarbeit in einer Schlüsselfabrik
  • Sortiererin bei der Deutschen Post


Filme, die ich immer wieder sehen kann:

  • Moulin Rouge
  • Das Leben des Brian
  • Face/Off
  • Shrek
Drei Orte, an denen ich gewohnt habe:

  • Ense-Waltringen
  • Werl
  • Lauderdale/TAS

Vier Fernsehsendungen, die ich gerne sehe:

  • German's Next Top Model (go, Jenny, go!)
  • Monk
  • Die Supernanny ( bei Bier und Tussi)
  • Einsatz in vier Wänden
Vier Orte, an denen ich Urlaub gemacht habe:

  • Litauen (Druskininkai)
  • England (Brixham, Felixstowe)
  • Australien (QLD, VIC)
  • Italien (Gardasee)

Viermal Lieblingsessen:

  • Gemüselasagne
  • Sausage Rolls
  • Gemüsemac (R.I.P.)
  • Wiener Schnitzel

Vier Webseiten, die ich jeden Tag besuche:



Vier Orte, an denen ich jetzt lieber wäre:

  • Im Bett
  • Vorm Mount Eccles (Dublin)
  • Sandy Bay Beach
  • In irgendeinem Einkaufszentrum

Zwei Blogger, die hier weitermachen:


Mittwoch, Februar 15, 2006

Der Scoozie: Vorschlag für die Rote Liste 2006


Der native Scoozie ist ein in Westeuropa selten verbreitetes, wegen der hell-bis dunkelbraunen Maserung unverkennbares rattenähnliches Tierchen in mittlerer Größe. Er hat eine ungefähre Länge von 30 cm (ausgeklappt) und lässt sich aufgrund seines mit Draht ausgestatteten Schwanzes auf etwa 18 cm verkürzen. Die in etwa 7 verschiedenen Unterarten erhältlichen Scoozies sehen einander zwar sehr ähnlich, unterscheiden sich aber beträchtlich in der Farbe und den 15- 20 verschiedenen Lauten, die sie im Stadium größter Freude von sich geben. Das Fell ist meist kurzhaarig, bei den im Winter erworbenen Scoozie aber dicht und langhaarig, um den Körper warm zu halten.

Scoozies sind nachtaktive Einzelgänger, bei denen Männchen und Weibchen nur kurzzeitig zur Paarung zusammenkommen, sich den Rest des Jahre jedoch lieber im warmen Bett ihres Besitzers aufhalten.
Es gibt wie bei den meisten Wirbeltieren abweichende Farbvarianten, deren Besonderheit weniger aus biologischer als aus kulturhistorischer Sicht besteht, da sie von lokalen Herrschern (z.B. Ela P. aus W.-S.) als Kostbarkeiten gezüchtet wurden und auch heute noch in Shows (zum Beispiel Woolworth, Tedi) als Attraktionen gelten und zum Verkauf angeboten werden.
In freier Wildbahn werden Scoozies immer seltener gesichtet, dieses liegt an den sich verändernden wirtschaftlichen Verhältnissen in Westeuropa und der Tatsache, dass Scoozies heutzutage nicht mehr hergestellt werden.

Montag, Februar 13, 2006

Niedliche Omis

An der Ampel nach rechts oder links zu gucken ist gelegentlich ein mutiges Unterfangen- zumindest für den Fahrer. Wer bremst verliert- und wer sein Gas nicht richtig unter Kontrolle hat sowieso. Da ich heute nur Beifahrer war, kam ich endlich mal wieder in den Genuss, mir belastungsfrei die anderen Atuos bzw. ihre Fahrer, Beifahrer und Mitfahrer anzuschauen.
Absolutes Highlight- der Caritas-Bus am Kaufland: Mit einer Horde schnatternder Omis auf dem Rücksitz hat dieser Zivi es eindeutig geschafft, noch recht leger an der Ampel zu stehen.
Ein zu langer Blick nach rechts- und Omi No.1 merkt es sofort, auch wenn das Autofenster nicht gerade der Balkon des Altersheimes ist. Mit schneeweißen Haaren und etwas rausgewachsener Frisur grinst sie glücklich rüber und hebt nach zwei bis drei Sekunden fröhlich ihre Hand, um uns wild zuzuwinken, auf Antwort muss sie nicht lange warten und wir verbringen die restlichen 45 Sekunden damit, lustig unsere Hände zu schütteln, was schnell auch die restlichen Rentnerinnen in dem Kleinbus ansteckt- und meine Laune übrigens auch in ungeahnter Form. Zum Ende hin winkt selbst die coole Sau von vorne etwas zaghaft, aber immer sicherer in seiner Bewegung mit. Bei grün schafft er es natürlich, trotzdem als erstes seinen hintern von der Ampel wegzubewegen, das letzte was wir von der Caritas sehen, sind ungestüm winkende, faltige Hände.




Freitag, Februar 10, 2006

Unser Nachbar....

...fährt Opel Corsa.
Mit "Lonsdale"-Logo auf der Heckscheibe und viel billiger Techno-Trance-Musik in seinem geklauten Autoradio. Gelegentlich fliegt ein abgebrannter Kippenstummel aus der heruntergekurbelten Seitenscheibe oder ein Ellbogen markiert dieses Auto an dieser Stelle als coolste Sau wo überhaupt gibt, ey.
Über die Fahrkünsten dieser geilen Ratte kann frau nur schweigen. Keine 14 Tage nach Anschaffung dieses Kettler-Alu-Rads für Autofahrer kommt K.I.T. abgeschleppt auf den Hof der Nachbarn zurück.
Was war passiert?
"Ein Reh oder ein Meerschweinchen, keine Ahnung."
Auf Deutsch (denn der arme Junge hat zwar seinen Führerschein wohl mit Bravour, seinen Sonderschulabschluss aber nur mit viel Mühe bestanden): Da ist wohl was zwischen 10 cm und 190 cm vors Auto gelaufen. Was es war, lässt sich aber nicht mehr genau sagen.
Aber die Bomberjacke hat auf dem Fahrrad eh eine besser Funktion als im Auto: Da hält sie nämlich schön warm.

Donnerstag, Februar 09, 2006

Semesterferien

Endlich.


Merke: Witze über Gehbehinderte und Hasenscharten sind nur solange lustig bis einem im Zug ein Gehbehinderter mit operierter Hasenscharte gegenübersitzt und wirre Dinge mit seinen Händen bespricht.

Dienstag, Februar 07, 2006

Männer und Fäkalien

Das passt zusammen wie Currywurst und Pommes. Fängt übrigens meistens auch bei Mann an und hört bei Fäkalien auf. Zumindest erahnt sich eine gewisse Zusammengehörigkeit wenn man sich die abendlichen Gespräche am heimischen Tisch anhört:

Robert: Ach es gibt Mais dazu. Ich weiss nicht, irgendwie mag ich den nicht mehr seit ich Zivi im Krankenhaus war. Den scheissen die Leute immer ganz am Stück aus.
Vatta: Wie kommt das denn?
Robert: Weil die den nicht verdauen können.
Vatta: Ja, und dann?
Robert: Dann kommen sie ganz wieder raus. Da kommt der Dünnschiss rausgespritzt, und die gelben Maiskörner dazwischen.
Vatta: Und wie sieht das dann aus?

Auf die genauere Wiederholung Roberts Beschreibung von liquiden menschlichen Abfällen verzichte ich hier. Es bleibt nur zur erwähnen, dass Richard es plötzlich vorzog, sein Abendessen alleine im Esszimmer zu sich zu nehmen (die alte Memme).
Aber abgesehen davon waren nach Beendigung der Nahrungsaufnahme und der intellektuellen Runde alle glücklich, satt und zufrieden. Und ich bin mir sicher, dass es eher an dem "spritzigen"Gespräch lag als an den Kochkünsten meiner Mutter. Und der Großteil meiner Familie ist männlich.

Montag, Februar 06, 2006

Auch Obst will irgendwann mal sterben...

...der beste Beweis liegt gerade auf dem Tisch neben mir. Und dabei dachte ich, dass diese süßen kleinen Mandarinen ewig halten würden. Ob sie noch süß ist, möchte ich gar nicht mehr so genau wissen. Die zermatschte Birne, die eigentlich mein Mittagessen hätte werden sollen, war es mit Sicherheit. Obst hat ein noch schwereres Los als wir: Nicht nur wird es nur nach seinem Aussehen bewertet, nein, es kann nichtmal was dagegen tun! Oder hat schonmal jemand eine feuchtfröhliche Pflaume vernascht? (Ich weiss, der war absolut tiefengrottig). Aber ein intelligenter Apfel ist mir noch nie auf dem Kopf gefallen. Gut so, sonst hätten die Vegetarier unter uns auch ein weiteres eingebildetes Problem.

Sonntag, Februar 05, 2006

Ich, ich, ich!

Heute musste ich mich wieder den ganzen Tag mit mir selbst rumquälen. Überall, wo ich hingegangen bin, wurde ich von mir verfolgt. Zuerst versucht ich es geflissen zu ignorieren, aber als ich selbst beim Telefonieren und im Bad nicht mal alleine sein konnte, fing es langsam an in mir zu grollen. Kann ich nicht einmal, wenigstens für 5 Minuten, mal meine Ruhe haben? Muss ich mir immer nebenherdackeln oder am Besten noch, immer zum selben Zeitpunkt da auftauchen, wo ich gerade hingehe?
Nichtmal in Ruhe nachdenken kann ich. Immer bin ich da, um meinen Gedanken zuende zu denken, nichts passiert absolut spontan, immer ist mir der Ausgang des Gedankens klar.

Ich denke, also ich bin. Ich denke nach und ich zweifle.

Samstag, Februar 04, 2006

Schluss damit!

Ja, ein Weibchenthema!
Völlerei gepaart mit absoluter Freude daran führen unweigerlich zum Super-GAU innhalb meiner Kleidung. Kurz gesagt, die Hosen lassen sich kaum an- oder ausziehen und (frei nach Garfield): Ich habe genau das richtige Gewicht- für einen Flugzeugträger.
Da ich an alkoholgetränkten Kalorien einfach nicht sparen kann, muss dieses lästigerweise wohl doch beim Essen gemacht werden.
Wieviel WW-Punkte hatte denn ein Apfel nochmal? Gar keinen? Keine Salamitoasts mehr, dafür Pumpernickel mit grünem Gartenbelag?
Pfui. Da hat die Rachen-Kochlöffelmethode doch schon seine Vorteile.
Vielleicht versuche ich es auch erstmal mit viel Wasser, Entschlackungstee und Liebe.

Donnerstag, Februar 02, 2006

Nearly perfect....

.....aber auch nur eben fast!
Abgesehen von guten Gefühlen heute nur gute Gefühle gehabt.
Reden ist Schweigen und Silber ist Gold.



P.S.
Merke: Abends UM GOTTES WILLEN keinen Kaffee trinken!