Wertvolles zum Wiederverwerten

Schnippeln, häckseln, schneiden, reissen, zerkleinern und wieder zusammenfügen!

Montag, November 01, 2010

Wo ich gerade dabei bin....






spricht GEGEN das Ausbrechen aus gesellschaftlichen Normen...

Sonntag, Oktober 31, 2010

Praktische Intelligenz...

... weist dieses Verkaufsschild aus der Tchibo-Filiale in Unna nicht gerade auf. Okay, "Immunkur" ist vielleicht kein Wort, das eine Verkäuferin in der Kaffee-Branche häufig zu schreiben hat. Da kann vielleicht mal was daneben gehen. Aber auch, wenn das gesuchte Wort doch zum Abschreiben direkt auf der Produktverpackung zum Abschreiben bereit steht? Ich habe da so meine Zweifel.... Setzen, sechs!

Montag, Mai 11, 2009

*schlabberschleck*


Und so sieht das Ganze dann hinterher aus...

Samstag, April 25, 2009

"Darf ich euch fotografieren?"

Das gibt es doch nicht! Okay, wir haben ja was gelernt. Sofort "ja" schreien. Lernen, dass das Foto für die Zeitung sein soll. Aha, okay. Knutschen? Wie gerade? Aber hallo, gerne doch! In der Sonne, umringt von Eis essenden Einkäufern. Mhh, lecker. Also nicht das Eis, sondern das Knutschen. Ich kann ja nicht viel, aber das kann ich.
Und für welche Zeitung ist das? Ach, wirklich?
Tja, Jonny, morgen also keine Süddeutsche. Morgen mal die BILD kaufen....

Montag, März 23, 2009

"Darf ich dich fotografieren?"

Mh, was? Foto? Von mir am Hauptbahnhof auf einer Bank? Ich gucke mir den Typen genauer an. Typischer Student, mit Hornbrille. Weißes Hemd, Jeans. Große Kamera. Sieht teuer aus. Aber irgendwie auch ein wenig komisch, die Frage. Ich bin ja nunmal ziemlich eingedeutscht. "Mh, nicht so gerne.", fällt mir nur ganz platt ein. Ja, wieso denn eigentlich nicht? Gedanken von sterbenden Seelen gehen mir durch den Kopf. Privatsphäre und unsinniges wie Datenschutz und so weiter. Perverslinge. Dabei ist es doch eigentlich nur eine Bank mit mir, meinem Durstlöscher und einem verschmierten Make-Up. Sieht ja auch nicht gut aus, so ein wenig schlampig. Solche Bilder wollen wir ja auch gar nicht von uns. Würden wir sie denn hinterher sehen? Und wofür wären die? Und warum denn jetzt das Durstlöscher-Motiv? Ein wenig schmeichelnd ist es dann doch. Der Typ ist jedoch inzwischen wieder aufgestanden und gegangen. Fragen kann ich ihn also auch nicht mehr. Erst nein sagen, dann nachdenken und neugierig werden. Sowas habe ich ja besonders gerne. Es ärgert mich, dass das dann auch noch von mir kommt. Fehlt nur noch, dass ich meine Handtasche festkralle und um Hilfe rufe, dann aber feststelle, dass jemand nur nach dem Weg fragen wollte. Vielleicht bin ich beim nächsten Mal nicht so vorschnell. Nicht, was das Fotografieren angeht. Eher, was für eine Geschichte dahintersteckt. Beim nächsten Mal? Unwahrscheinlich. Aber auf andere Situationen übertragbar. Wieder was gelernt. Wieder morgen was vergessen. Ich zerknülle meine Saftverpackung, werfe sie in den Mülleimer und gehe zur Bahn. War was?

Donnerstag, Februar 26, 2009

Bildungselite?!

Züchtet die Uni Dortmund eigentlich nur kleine, arrogante, dumme Scheinakademiker?
Leute, nervt mich nicht mit eurer mangelhaften Kinderstube!
Es ist unglaublich, dass gerade die S-Bahn-Station an der Uni Dortmund das Vorzeigeexemplar dafür ist, dass so mancher Mensch der Meinung ist, die Bahn würde schneller losfahren, wenn er einfach hinein-, und dabei die Aussteigenden einfach über den Haufen rennt. Noch viel beliebter, die Massenversion hiervon: einen Ring vor der Tür bilden, dann gleichzeitig vorpreschen und die armen Opfer über den Haufen stampfen So wurden im Mittelalter schon Burgen erobert. Auf meine Bitte, ich würde doch gerne erst aussteigen dürfen, erlebte ich Reaktionen, die ich eher in der Nordstadt oder in Dortmund-Germania erwartet hätte( von wegen, wie man in den Wald ruft!): Ein Mann rempelte mich absichtlich an (ich, ein Gewaltopfer!), und während ich noch versuchte das Gleichgewicht zu halten kam von einer Wasserstoffblondine mit festgegipstem Make-Up nur der schnippische Spruch: "Ja, wenn das nicht schneller geht!".
JA, WIE DENN??
Eigenartig, dass dieses Phänomen gerade dort extremst feststellbar ist, wo man ein wenig mehr Courage, Manieren und IQ vermuten würde. Vielleicht sollte man ja demnächst an der Uni Pflichtkurse einführen, die die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel erklärt. Oder einfach ein paar simple Dinge aus dem allgemeinen Leben anschaulich darstellt. So eine Art Elternführerschein. Bloß für "the simple life". Aber bitte nicht von Akademikern geführt, die haben ja anscheinend im großen Stil keine Ahnung, was Manieren sind. Hoffentlich aber wenigstens, wie man das Wort schreibt.

Am Tellerrand des Lebensfunkens

Ein wenig fühle ich mich ja grade schon wie Barney Stinson. Nein, nicht das "awesome" sein. Das muss ich niemandem erklären. Auch nicht meine unaufhaltsame Sucht nach wechselnden Sexualpartnern. Nein. Heute bin ich krank. Und ich leide gerne. Wie ein Mann. Oder wie das absolute Prachexemplar. Barney Stinson. Während dieser sich über "Autschi in my mouth" beschwert, kann ich in meinen schweren Stunden nur "Autschi in my throat" flüstern. Der Hals, er tut weh. Das Schlucken erst! Und das Nicht-Schlucken besonders! Das Trinken auch. Mitleid! Mama anrufen? Kostet Geld und hält sich mit dem guten Ratschlägen und dem bisschen Mitleid nicht ansatzweise die Waage. Oma? Erzählt dann von ihren Krankheiten. Freundinnen? Können gar nicht mitfühlen, wie schlecht es mir wirklich geht! Nein, ich kann auch so ächzen und leiden. Niemand mag mich. Niemand pflegt mich. Niemand kann richtig mitfühlen! Wer weiss, vielleicht hat es ja einen Grund, warum die Medikamente nichts bringen? "Frau Hentschel, ich muss Ihnen eine schlimme Nachrich überbringen.", würde der Arzt mit ernstem Gesicht zu mir sagen. Ich würde seufzen, mich meinem Schicksal ergeben. Mama, Oma, Freundinnen, alle würden sie sagen: "Wären wir doch in Larissas schweren Stunden bei ihr gewesen, hätten sie mit Schokolade, Zeitschriften und privatem Tratsch versorgt. Hätten wir uns nur einen Kaffee mit echten Bohnen (tjaha, kein Instant mehr!) aus ihrer nagelneuen Kaffeemühle getrunken anstelle diese Kaffeemühle jetzt unter uns aufteilen zu müssen (wer würde die denn überhaupt am ehesten haben wollen?)."
Gottseidank habe ich anstelle dessen meinen eigenen Privatpfleger. Der mir das Kissen zurecht schiebt. Mich mit Honigtee füttert und unterhält ("I hate you! Don't leave me!"). Der die Schoki für mich bis ans Bett trägt, auspackt, den Müll wegräumt und in meinen schweren Stunden bei mir ist. Und deshalb bekommt ER auch die Kaffeemühle.


Keine gute Bezahlung, aber wenigstens etwas. Und nächste Woche umgekehrt.

Montag, Februar 16, 2009

Tage wie dieser

Wenn es regnet, wird man nass. Wenn man nass ist, wirds nicht feuchter. Wieso sich also bei schlechtem Wetter beeilen? Die Tropfen erwischen mich doch sowieso. Und bekomme ich nicht eh nur noch mehr von dem feuchten Stoff ab, wenn ich mich beeile (und dabei noch viel mehr Regen mitnehme?). Also.
Die Gleichgültigkeit im Kleinen, das ist doch schonmal ein Anfang. Ist die Schminke erst ruiniert erkennt mich eh keine Sau mehr. Da kann die Gleichgültigkeit erstmal wachsen. Sich langsam nähren, solange die schweren, vollgesaugten Jeans meinen Beinen den weiten Weg nicht zuende haben gehen lassen. Alles wurscht?! Alles nass?! Alles anders?! Ein wenig Leute pöbeln geht jetzt schon viel einfacher. Mensch, weg mit dem Schirm auf meinem Auge! Vollpfosten. Fahr doch nicht so nah am Bürgersteig lang, du Penner! Und was wollt ihr überhaupt eigentlich alle hier? Es regnet doch, verdammt! Naja, aber da wir jetzt schon nass sind.....